Toleranz

Eben noch schien uns die Welt hier so schön,

 

kein Krieg hier, kaum was von Armut zu sehn,

 

der Gedanken sind viel,

 

man kann sagen, was man will,

 

uns geht´s so gut

 

wie wohl das tut.

 

 

 

Dann auf einmal da draußen in der Welt

 

bricht auseinander, was zusammen hält,

 

Wahnsinn, Terror, Krieg und Mord

 

brechen auf an einem, dem anderen und noch einem Ort

 

und die gejagten Menschen dort fliehen

 

über Wüsten und Meere müssen sie ziehen

 

nur um ihr Leben und ihre Kinder zu erhalten

 

und wir - -  sind lediglich gefordert, das gut zu verwalten:

 

vom Reichtum was abgeben

 

dem Flüchtling was abnehmen

 

nicht einfach nur wegsehen

 

und klar: „liebe Deinen Nächsten“

 

 

 

Aber dann kommen hier so ein paar grausig Schlechte

 

nennen sich Wächter völkischer Rechte

 

von Toleranz keine Spur

 

Nationalstolz pur

 

hebeln das Bild aus von Friede und Freude

 

eine grölende, geifernde Meute…

 

 

 

Dafür allerdings, müssen wir kämpferisch sagen,

 

gibt´s keine Toleranz, so etwas zu ertragen,

 

jetzt und hier sind wir aufgerufen

 

nach einem machbaren Weg zu suchen

 

den Menschen im Land, den Freund und Nachbarn,

 

an die Werte zu erinnern, die machbaren,

 

die erkämpft worden sind in den Nachkriegsjahren….

 

wir müssen nur suchen nach dem besten Verfahren,

 

dem Knallkopp und Wutbürger Wege zu zeigen,

 

dass er wieder loskommt vom Hass, seinem feigen,

 

zurückfindet zum Frieden, zum Lieben und Teilen,

 

------------verflixt, aber wir müssen uns jetzt wirklich beeilen!

 

 

 

 

 

Klaus Bartels Thurnau / Langenstadt

 

für die Gruppe „Montagsgespräche in Thurnau“